Bodensee-Pause mit Ausblick

Das schwäbische Meer nennen sie den Bodensee. Das ist natürlich leicht übertrieben. Was dagegen nicht übertrieben ist: Hier lassen sich die schönsten Pausen im Ländle verbummeln.

Bodensee-Pause mit Ausblick

Das schwäbische Meer nennen sie den Bodensee. Das ist natürlich leicht übertrieben. Was dagegen nicht übertrieben ist: Hier lassen sich die schönsten Pausen im Ländle verbummeln.


Der Bodensee hat freizeittechnisch gesehen zwei Vorteile: Man kann ihn per Rad oder Wanderschuhen relativ einfach in wenigen Tagen umrunden. Man kann das aber auch lassen und an seinem Ufer herrlich die Zeit verbummeln. Einziges Risiko: In einer der zahlreichen Touristenfallen zu tappen, die sich insbesondere in Konstanz, Friedrichshafen und Überlingen ins gastronomische Gefilde geschlichen haben. Es geht aber auch anders, wie diese fünf Verweiltipps entlang des baden-württembergischen Ufers zeigen.

Eugen’s in Konstanz: Das Eugen’s hat den absoluten Vorteil, dass es im Prinzip immer auf hat. Vom Hauptbahnhof sind es vier Minuten zu Fuß, vom Seeufer ebenfalls. Dafür gibt es hervorragendes Frühstück, einen wechselnden Mittagstisch, nachmittags Kuchen aus der benachbarten und zugehörigen Konditorei und abends vorzügliche Kleinigkeiten und Tagesgerichte.

Terrasse Meersburg: Ok, der Platz ist weder ein Geheimtipp, noch ist die Küche hier besonders erwähnenswert. Aber: Es ist definitiv der bewirtete Platz mit dem schönsten Ausblick am Bodensee. Hoch über dem Seeufer gelegen und dennoch in zehn Minuten vom Fähranleger aus zu erreichen lässt sich hier bei einem Glas seriösem Wein des gleichnamigen Staatsweinguts der Blick auf die Alpen oder den See werfen. Die Bäume sorgen dafür, dass sich das auch im Sommer prima aushalten lässt.

Rebgut Haltnau: Ein echter Sonnenwohlfühlort. Rund um ein historisches Gebäude hat das Rebgut eine Art Biergarten mit Wein eingerichtet. Liegt einerseits direkt am Bodenseeuferweg und ist entsprechend gut besucht. Ist andererseits aber auch wieder soweit von den umliegenden Innenstädten entfährt, dass es gerade noch so als Tipp durchgeht.

KaufbyNaturata Immenstaad und Überlingen: Dieser etwas seltsame Name benennt Ableger jüngeren Datums des Bio-Großhändlers Naturata und soll wohl eine Mischung aus Einkauf und Bistro sein. Was auch immer, es ist gelungen. Die Niederlassungen sprießen gerade rund um den See aus dem Boden. Uns gefallen die beiden in Immenstaad und Überlingen besonders gut, der in Immenstaad noch etwas besser (wegen des sensationellen Pizza-Angebots). Beide liegen in unmittelbarer Seenähe und beide bieten den ganzen Tag über bis frühen Abend eine mehr als solide Verpflegung. Für ausgedehnteren Tageshunger empfiehlt sich der Laden in Immenstaad.

Hofgut Rimpertsweiler in Salem: Der Hof ist zugegeben einen kleinen Abstecher vom See weg. Verlässt man den Uferweg aber auf Höhe von Uhldingen oder Meersburg sind es auch nur gute zehn Kilometer oder handgestoppte 45 Minuten. Ein Umweg der sich, zumindest an (verlängerten) Wochenenden sehr lohnt. Denn zum einen ist das Hofgut und die Umgebung im Vergleich zum trubeligen See eine Oase der Ruhe. Zum anderen backen und verkaufen sie hier hervorragende Dinge. Samstags ab 17 Uhr gibt es zudem Pizza aus dem Holzofen und hofeigen Gegrilltest. 

Ohne Konsumzwang: Keine Lust auf Essen und Trinken und dennoch in aller Ruhe Zeit verträumen? Finden wir, geht unmittelbar am See am besten auf dem Stück südlich des Ca,pingplatz Birnaus. Denn anders als auf den anderen Ufer-Stelle am baden-württembergischen Ufer gibt es dort zwei Vorteile: Die gruselige B31 ist weit genug weg und das unmittelbare Ufer ist nicht komplett mit Privatgärten versperrt.

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